Eine wun­der­ba­re Geburt — Eine Heb­am­me berichtet

Hal­lo Hanna!
Ich war letz­tens bei dei­ner Fort­bil­dung … Voll moti­viert bin ich dann im nächs­ten Dienst an mei­ne Arbeit gegan­gen. Ich war ja total von dei­nen Erläu­te­run­gen über den Gebär­hal­tun­gen, die Geburt, der Wehen­schmerz, das “War­um eine Geburt so ist wie sie ist” begeis­tert. Das hat bei mir wie­der sehr vie­le “AHA”-Effekte aus­ge­löst. Denn eigent­lich haben wir das ja in unse­rer Aus­bil­dung auch gelernt, aber so rich­tig ver­stan­den hab ich es erst nach dei­ner Fort­bil­dung.
In mei­nem letz­ten Dienst hat­te ich in der Früh eine Frau über­nom­men, die schon län­ger kei­nen Geburts­fort­schritt hat­te. Nor­ma­ler­wei­se wür­den uns die Ärz­te in so einem Fall zu einer Syn­to-Inf. drän­gen, doch es war sehr viel los an dem Tag, und es hat­te gera­de kein Arzt für die Visi­te im KRZ Zeit. 🙂 Also fing ich an mit der Frau zu “tur­nen” (*gg*), Erhöh­te Sei­ten­la­ge — Ste­hend am Seil hal­tend — “Lam­ba­da”. Nach ca. 1 h Stun­de bemerk­te ich wie der Kopf tie­fer tritt. Die Übun­gen gin­gen weiter.
Zusätz­lich fing ich an mit der Frau zu tönen (sie hat auch gut mit­ge­macht) — aber das erstaun­li­che war, als sie sag­te: “Komisch jedes­mal wenn ich mein Kie­fer locker las­se, mer­ke ich wie das Baby tie­fer­rutscht!” —  TOLL ODER!
Das hat mich voll moti­viert. Inner­halb von 4h nach Über­nah­me der Frau kam der 4000g schwe­re David spon­tan zur Welt. Ich und natür­lich auch sei­ne Mut­ter waren über­glück­lich.
Ich wer­de ver­su­chen wei­ter­hin so zu arbei­ten
Ganz lie­be Grüße
Heb­am­me Tina
Veröffentlicht in Allgemein.

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